Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende! Diese kommt zu 100% der Kirche in Stolzenhain zu Gute.

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Kirchliches Verwaltungsamt Naumburg

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Stichwort: Kirchspiel Droyßig RT106/ Stolzenhain


Wir haben den ersten Teil des Bauvorhabens am Kirchendach in trockenen Tüchern. Die Finanzierung ist gesichert, wobei es leider nicht ohne eine (kleine) Kreditaufnahme nicht geht. In einer ersten Bauvorbesprechung wurde die 13. Kalenderwoche als Termin für die Aufstellung des Gerüstes gewählt.

Folgende Geldgeber und Förderer haben die Mittel zur Verfügung gestellt:

  • Baulastenfond der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland
  • Siftung zur Bewahrung kirchlicher Denkmäler (KiBa)
  • Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten, Sachsen- Anhalt
  • Mittel der Kirchgemeinde Droyßig
  • viele Einzelspenden über den Förderverein
  • Gemeinde Droyßig

Im Vorfeld wurden verschiedene Kostenvoranschläge eingeholt. Wir möchten allen sich beteiligten Firmen dafür herzlich danken. Folgende Firmen werden nun das Kirchendach in Stolzenhain ausführen:

  • Gerüst wird durch die Firma Zeitzer Gerüstbau GmbH gestellt
  • Dacheindeckung erfolgt durch den Handwerksbetrieb Leidenfrost GmbH Droyßig
  • Schädlingsbekämpfung durch Firma Eduard Meyer, Zeitz
  • Blitzschutz wird durch die Firma Vordank realisiert

Sonnenuntergang 13.4.2014

Stolzenhain ist ein sehr kleines Dorf im Süden des Burgenlandkreises, direkt an der Landesgrenze zu Thüringen. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt, viele zum Teil gut erhaltene Vier-Seiten-Höfe sind Zeugen der Vergangenheit.

Charakteristisch sind die weit vorgezogenen Vorgärten entlang der relativ geraden Dorfstraße, die alte Eiche am Ortseingang und die große Linde in der Ortsmitte, nahe der Kirche. Diese ist umgeben von einem kleinen Friedhof mit abschließender Bruchsteinmauer. Die Kirche wurde 1731 erbaut. In der Vergangenheit, Mitte der 80er Jahre, wurde durch Initiative der Einwohner hier im Ort Geld gesammelt, um die Kirche vor dem Verfall zu retten. Dieses Vorhaben gelang, da sich das ganze Dorf mit finanziellen Spenden und mit Arbeitsleistung im Rahmen der Sanierungsarbeiten beteiligte.
Nun, nach fast 30 Jahren sind abermals umfangreiche Schäden am Gebäude entstanden. Vor allem setzt eindringende Nässe dem Mauerwerk stark zu. Der Hausschwamm ist ausgebrochen und zerstört die Wände, den Fußboden und die Bänke. 

Was damals in den 80er Jahren gelang, aus eigenen finanziellen Mitteln und Arbeitsleistung der Einwohner die Kirche zu sanieren, wird heute nicht mehr möglich sein. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass unsere kleine Dorfgemeinschaft wieder die Kraft haben wird, effektiv für den Erhalt der Kirche einzutreten. Diesmal im Rahmen unseres Fördervereins, der sich seit dem 01.09.2015 nun in Liquidation befindet.
Denn wir alle sind der Meinung, dass die Kirche für die nachfolgende Generation erhalten werden muss. Hier soll es wieder möglich werden, Gottesdienste, Taufen, Trauungen oder Trauerfeiern abzuhalten.
Doch bis es soweit ist, liegt noch viel Arbeit und ein weiter Weg vor uns. Für jede Unterstützung, seien es Ideen, Anregungen, Mitgliedschaft im Verein oder Geldspenden wären wir sehr dankbar.


 
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